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KrefeldNordrhein-Westfalen · 638 Richtwertzonen

Bodenrichtwerte Krefeld 2026

400 €/m² kostet Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser in Krefeld im Mittel, Stand 1. Januar 2026. Je nach Lage sind es 55 bis 890 €/m², am meisten in Cracau (605 €/m²). Seit 2016 sind die Bodenrichtwerte in Krefeld um 43 % gestiegen.

Warum der Bodenrichtwert allein nicht reicht:

  • Durchschnitt der Zone: nicht Ihr konkretes Grundstück
  • Ohne Gebäude: das Haus zählt extra
  • Stichtag 01.01.2026: der Markt bewegt sich weiter
Redaktion GrundbuchPlusStichtag 01.01.2026Quelle: BORIS-NRWAktualisiert
Bodenrichtwert je m², alle Zonen
2026

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Mit der Maus über die Karte fahren oder eine Fläche antippen: alle Bodenrichtwerte an dieser Stelle und ihr Verlauf seit 2011.
Median 2026
400 €/m²
Ein- und Zweifamilienhäuser
Mehrfamilienhaus
420 €/m²
Median 2026, mehrgeschossig
Spanne
55–890
€/m² je nach Lage, 241 Zonen
seit 2016
+43 %
Höchststand 2025: 400 €/m²

Stadtteile im Vergleich: Bodenrichtwerte in Krefeld

Je Stadtteil zeigt die Tabelle Spanne und Median der 241 Zonen für Ein- und Zweifamilienhäuser zum 1. Januar 2026 sowie die Entwicklung des Medians. Bei Mehrfamilienhäusern (mehrgeschossige Bebauung) beträgt der Median 420 €/m², beide Werte stehen im Tooltip der Karte. Am stärksten gestiegen ist der Median seit 2016 in Verberg (+68 %), gefolgt von Bockum und Cracau. Die Karte im Kopf der Seite zeigt alle Zonen einzeln.

StadtteilZonenSpanne 2026Median1.1.2022
Grundsteuer
seit 2021seit 2016Mehrfamilienhaus
Cracau4490–700 €/m²605 €/m²530 €/m²+21 %+61 %510 €/m²
Traar9240–640 €/m²570 €/m²500 €/m²+21 %+58 %530 €/m²
Bockum32110–890 €/m²525 €/m²460 €/m²+22 %+64 %505 €/m²
Verberg9380–640 €/m²520 €/m²450 €/m²+24 %+68 %560 €/m²
Inrath/Kliedbruch27310–760 €/m²480 €/m²430 €/m²+20 %+55 %410 €/m²
Fischeln31135–590 €/m²420 €/m²390 €/m²+14 %+45 %400 €/m²
Hüls1875–530 €/m²410 €/m²380 €/m²+14 %+46 %420 €/m²
Kempener Feld/Baackeshof20300–550 €/m²410 €/m²380 €/m²+14 %+46 %390 €/m²
Stadtmitte3370–410 €/m²400 €/m²370 €/m²+14 %+48 %500 €/m²
Gartenstadt7310–420 €/m²390 €/m²360 €/m²+15 %+50 %370 €/m²
Dießem/Lehmheide7310–430 €/m²380 €/m²350 €/m²+12 %+41 %410 €/m²
Linn7260–410 €/m²370 €/m²340 €/m²+16 %+51 %345 €/m²
Uerdingen2570–530 €/m²370 €/m²340 €/m²+16 %+51 %420 €/m²
Forstwald6310–580 €/m²355 €/m²325 €/m²+16 %+39 %–
Benrad-Nord4290–390 €/m²350 €/m²330 €/m²+13 %+37 %370 €/m²
Oppum14300–470 €/m²340 €/m²320 €/m²+13 %+36 %370 €/m²
Gellep-Stratum4290–400 €/m²335 €/m²305 €/m²+18 %+47 %–
Benrad-Süd1455–410 €/m²320 €/m²300 €/m²+14 %+42 %280 €/m²

Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Krefeld entwickelt?

2011 lag der mittlere Bodenrichtwert für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 240 €/m², zum 1. Januar 2026 bei 400 €/m² (+67 %). Höchststand war 2025 mit 400 €/m²; seitdem ±0,0 %. Mit dem Jahresregler über der Karte sehen Sie, wie sich jede Zone verändert hat.

Ein- und ZweifamilienhäuserMehrfamilienhäuser
025020112013201520172019202120232026400 €/m²420 €/m²
Je Jahr der Median aller Zonen, Stichtag 1. Januar. Quelle: BORIS-NRW.
JahrEin-/Zweifamilienhauszum VorjahrMehrfamilienhaus
2026400 €/m²±0,0 %420 €/m²
2025400 €/m²+2,6 %420 €/m²
2024390 €/m²±0,0 %420 €/m²
2023390 €/m²+2,6 %420 €/m²
2022380 €/m²+8,6 %420 €/m²
2021350 €/m²+2,9 %280 €/m²
2020340 €/m²+6,2 %270 €/m²
2019320 €/m²+6,7 %260 €/m²
2018300 €/m²+3,4 %260 €/m²
2017290 €/m²+3,6 %240 €/m²
2016280 €/m²+3,7 %240 €/m²
2015270 €/m²+3,8 %240 €/m²
2014260 €/m²+4,0 %230 €/m²
2013250 €/m²+2,0 %230 €/m²
2012245 €/m²+2,1 %230 €/m²
2011240 €/m²–225 €/m²

Der Bodenrichtwert ist nicht der Wert Ihres Grundstücks

Der Bodenrichtwert beschreibt ein gedachtes, typisches Grundstück der Zone ohne Bebauung. Er ist deshalb nur ein Teil der Antwort auf die Frage, was Ihr Grundstück wert ist: Ihre Fläche, der Zuschnitt und die zulässige Bebauung weichen ab, und das Haus mit Baujahr und Zustand kommt noch hinzu.

Was Sie zu Ihrer Adresse bekommen:

  • Flurstück und amtliche Flächeaus dem Liegenschaftskataster, daraus der Bodenwert Ihres Grundstücks
  • Bodenrichtwert Ihrer Zonesamt Stichtag und Nutzungsart der Zone
  • Gebäudegeschätzte Wohnfläche, Baujahr und Grundfläche
  • Wertschätzungfür Boden und Haus zusammen, nach anerkannten Verfahren
  • Lage und RisikenHochwasser, Lärm, Infrastruktur im Umkreis
  • Zuständiges Grundbuchamtfür den Grundbuchauszug

Grundsteuer in Krefeld: Welcher Bodenrichtwert gilt?

Maßgeblich für die Grundsteuer ist der Bodenrichtwert zum 1. Januar 2022, nicht der von heute. In Krefeld waren das für Ein- und Zweifamilienhäuser im Mittel 380 €/m² (aktuell 400 €/m²). Weil Nordrhein-Westfalen das Bundesmodell anwendet, fließt der Bodenwert in den Grundsteuerwert ein, den das Finanzamt per Bescheid feststellt.

  1. 1
    Bodenrichtwert 1.1.2022in Krefeld im Mittel 380 €/m² für Ein- und Zweifamilienhäuser
  2. 2
    BodenwertFläche × Bodenrichtwert; bei Ein- und Zweifamilienhäusern nach Grundstücksgröße umgerechnet
  3. 3
    GrundsteuerwertFinanzamt: Bodenwert plus typisierte Miete und Gebäudealter, mindestens 75 % des Bodenwerts
  4. 4
    GrundsteuerGrundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz (Hebesatz der Stadt Krefeld)
Der Weg vom Bodenrichtwert zur Grundsteuer im Bundesmodell.

Die Werte zum 1. Januar 2022 je Stadtteil stehen in der Tabelle oben (Spalte „1.1.2022“), jede einzelne Zone zeigt die Karte: Den Bodenrichtwert und die Fläche zu Ihrem Flurstück zeigt das amtliche Portal Grundsteuer-Geodaten NRW (grundsteuer-geodaten.nrw.de).

Was tun, wenn der Bescheid nicht stimmt?

Den Bodenrichtwert selbst kann man nicht anfechten, er ist kein Verwaltungsakt. Der Einspruch richtet sich gegen den Grundsteuerwertbescheid des Finanzamts, innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe. Der Bundesfinanzhof hat am 12. November 2025 entschieden, dass die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse grundsätzlich gelten; Erfolg hat ein Einwand nur mit konkret belegten Fehlern, etwa einer falschen Zone oder Fläche.

Geerbt oder geschenkt: welcher Bodenrichtwert gilt?

Erbt oder verschenkt jemand ein Grundstück, bewertet das Finanzamt es zum Todestag bzw. zum Tag der Schenkung. Angesetzt wird der Bodenrichtwert, den der Gutachterausschuss zuletzt vor diesem Tag ermitteln musste. In Krefeld gibt es jedes Jahr neue Werte zum 1. Januar; es gilt also der Stand vom Jahresanfang des Erbfalls oder der Schenkung. Die Jahrestabelle oben reicht bis 2011 zurück.

Für ein unbebautes Grundstück ist der Wert Fläche mal Bodenrichtwert. Bei einem Haus kommt das Gebäude hinzu; das Finanzamt rechnet dann mit dem Vergleichs-, Ertrags- oder Sachwertverfahren. Liegt der tatsächliche Wert niedriger, lässt er sich mit einem Gutachten nachweisen (§ 198 Bewertungsgesetz). Ob Steuer anfällt, entscheiden die Freibeträge, etwa 400.000 € je Kind.

Wert des geerbten Hauses prüfen

Bodenrichtwert für Vermieter und beim Erbbaurecht

Kaufpreisaufteilung für die Abschreibung (AfA)

Abschreiben lässt sich bei einer vermieteten Immobilie nur das Gebäude. Den Bodenanteil am Kaufpreis bestimmt das Finanzamt häufig mit der Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums, die den Bodenrichtwert des Kaufjahres ansetzt; bei einer Wohnung zählt der Miteigentumsanteil. Steht eine Aufteilung im Kaufvertrag, gilt sie, solange sie die realen Werte nicht grundsätzlich verfehlt (Bundesfinanzhof, IX R 26/19).

Erbbaurecht: Erbbauzins vom Bodenwert

Wer auf fremdem Boden baut, zahlt dem Eigentümer einen Erbbauzins. Er wird meist als Prozentsatz des Bodenwerts pro Jahr vereinbart; übliche Sätze nennt der Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses. Mehr dazu im Lexikon unter Erbbaurecht.

Bodenwert: 500 m² × 400 €/m²200.000 €
× Erbbauzinssatz (Beispiel)3 %
Erbbauzins pro Jahr≈ 6.000 €
Beispielrechnung mit dem Median; der vereinbarte Satz steht im Erbbaurechtsvertrag.

Bodenwert in Krefeld selbst ausrechnen

Der Bodenwert ist Grundstücksfläche mal Bodenrichtwert der Zone. Weicht Ihr Grundstück vom Richtwertgrundstück ab, etwa bei der Geschossflächenzahl, der Tiefe oder der Erschließung, passen Gutachter den Wert mit Umrechnungskoeffizienten an. Mehr dazu im Lexikon unter Bodenrichtwert und Verkehrswert.

Grundstücksfläche500 m²
× Bodenrichtwert (Median)400 €/m²
Bodenwert≈ 200.000 €
Beispiel mit dem Median; für Ihr Grundstück gilt der Wert seiner Zone.

Woher stammen die Bodenrichtwerte für Krefeld?

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Krefeld ermittelt die Bodenrichtwerte nach § 196 Baugesetzbuch aus den tatsächlich gezahlten Kaufpreisen, jährlich zum Stichtag 1. Januar. Die Daten auf dieser Seite stammen aus BORIS-NRW (Lizenz DL-DE/Zero 2.0).

So ist die Karte aufgebaut: Sie zeigt alle Richtwertzonen der Stadt, also Wohnbauland, Gewerbe, sonstige Flächen, Außenbereich, Landwirtschaft und Forst, auf einer gemeinsamen Farbskala. Wo eine Zone für Ein- und Zweifamilienhäuser und eine für Mehrfamilienhäuser übereinanderliegen, gibt der Wert für Ein- und Zweifamilienhäuser die Farbe; der Tooltip nennt alle Werte an der Stelle. Flächen sind auf etwa 3 m vereinfacht (Acker, Wald und Gewerbe auf etwa 8 m). Für frühere Jahre zeigt sie den Wert, der damals an einem Punkt innerhalb der heutigen Zone galt, denn Zonen werden über die Jahre neu zugeschnitten. Für Gewerbe, Acker, Wald und sonstige Flächen fehlen in frühen Jahrgängen teils veröffentlichte Werte; diese Flächen bleiben dann grau. Mittelwerte sind Mediane über die Zonen, ohne Gewichtung nach Fläche. Gemeindegrenze: © GeoBasis-DE / BKG (VG250), dl-de/by-2-0.

Bodenrichtwert Krefeld: häufige Fragen

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Krefeld 2026?

Im Mittel 400 €/m² für Bauland mit Ein- und Zweifamilienhäusern, Stand 1. Januar 2026 (Median von 241 Richtwertzonen). Je nach Lage reicht er von 55 bis 890 €/m². Für Mehrfamilienhäuser liegt er bei 420 €/m².

Wo ist der Bodenrichtwert in Krefeld am höchsten?

Am höchsten ist er in Cracau (605 €/m²), Traar (570 €/m²), Bockum (525 €/m²). Maßgeblich ist der Median der Richtwertzonen im Stadtteil.

Wo ist Bauland in Krefeld am günstigsten?

Am günstigsten ist Bauland in Benrad-Süd (320 €/m²), Gellep-Stratum (335 €/m²), Oppum (340 €/m²).

Steigen oder fallen die Bodenrichtwerte in Krefeld?

Seit 2016 sind die Bodenrichtwerte in Krefeld im Mittel um 43 % gestiegen, von 280 auf 400 €/m².

In welchen Stadtteilen von Krefeld sind die Bodenrichtwerte am stärksten gestiegen?

Die größten Zuwächse seit 2016 zeigen Verberg (+68 %), Bockum (+64 %), Cracau (+61 %); stadtweit beträgt das Plus +43 %.

Welcher Bodenrichtwert gilt in Krefeld für die Grundsteuer?

Der zum 1. Januar 2022, nicht der aktuelle. Für Ein- und Zweifamilienhäuser lag er in Krefeld im Mittel bei 380 €/m² (heute 400 €/m²). Er ist ein Baustein des Grundsteuerwerts; die Grundsteuer ergibt sich daraus mit Steuermesszahl und Hebesatz.

Mehr zur Grundsteuer
Welcher Stichtag zählt bei Erbschaft oder Schenkung?

Der Bodenrichtwert, den der Gutachterausschuss zuletzt vor dem Todestag bzw. dem Tag der Schenkung ermitteln musste. Ist der tatsächliche Wert niedriger, lässt er sich mit einem Gutachten nachweisen (§ 198 Bewertungsgesetz).

Mehr zu Erbschaft und Schenkung
Wo finde ich alte Bodenrichtwerte für Krefeld?

Ja, ab 2011: in der Jahrestabelle weiter oben und mit dem Jahresregler der Karte, Zone für Zone. Die amtlichen Jahrgänge stehen in BORIS-NRW.

Was tun bei einem zu hohen Bodenrichtwert?

Direkt nichts: Bodenrichtwerte sind keine Verwaltungsakte. Bei der Grundsteuer ist der Einspruch gegen den Grundsteuerwertbescheid binnen eines Monats der Weg, nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs aber nur mit belegten Fehlern; bei Erbschaft und Schenkung ein Gutachten über den niedrigeren Wert.

Wie finde ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück?

Geben Sie oben Ihre Adresse ein: GrundbuchPlus zeigt Ihr Flurstück mit amtlicher Fläche und dem Bodenrichtwert Ihrer Zone. Die amtliche Auskunft gibt es kostenfrei im Portal BORIS-NRW.

Zur Adress-Suche
Entspricht der Bodenrichtwert dem Wert meines Grundstücks?

Nur zum Teil: Er gilt für ein gedachtes Durchschnittsgrundstück ohne Gebäude. Abweichungen bei Fläche und Ausnutzung sowie das Haus selbst bestimmen den tatsächlichen Wert mit.

Wer ermittelt die Bodenrichtwerte in Krefeld und wann?

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Krefeld ermittelt sie nach § 196 Baugesetzbuch jährlich zum Stichtag 1. Januar. Veröffentlicht werden sie in BORIS-NRW.

Hinweis: Bodenrichtwerte sind keine Verkehrswerte und ersetzen kein Wertgutachten. Verbindlich ist allein die Auskunft des Gutachterausschusses. Datenstand 26.10.2026.