GrundbuchPlus.de
WuppertalNordrhein-Westfalen · 1.215 Richtwertzonen

Bodenrichtwerte Wuppertal 2026

320 €/m² kostet Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser in Wuppertal im Mittel, Stand 1. Januar 2026. Je nach Lage sind es 180 bis 510 €/m², am meisten in Uellendahl_Katernberg (380 €/m²). Gegenüber 2016 ist das ein Plus von 49 %.

Warum der Bodenrichtwert allein nicht reicht:

  • Durchschnitt der Zone: nicht Ihr konkretes Grundstück
  • Ohne Gebäude: Baujahr und Zustand bleiben außen vor
  • Stichtag 01.01.2026: Preise ändern sich laufend
Redaktion GrundbuchPlusStichtag 01.01.2026Quelle: BORIS-NRWAktualisiert
Bodenrichtwert je m², alle Zonen
2026

Karte wird geladen …

Mit der Maus über die Karte fahren oder eine Fläche antippen: alle Bodenrichtwerte an dieser Stelle und ihr Verlauf seit 2011.
Median 2026
320 €/m²
Ein- und Zweifamilienhäuser
Mehrfamilienhaus
255 €/m²
Median 2026, mehrgeschossig
Spanne
180–510
€/m² je nach Lage, 476 Zonen
seit 2016
+49 %
Veränderung des Medians

Bodenrichtwerte in Wuppertal nach Stadtteil

Je Stadtteil zeigt die Tabelle Spanne und Median der 476 Zonen für Ein- und Zweifamilienhäuser zum 1. Januar 2026 sowie die Entwicklung des Medians. Für Grundstücke mit mehrgeschossiger Bebauung (Mehrfamilienhäuser) liegt der Median bei 255 €/m²; in der Karte zeigt der Tooltip beide Werte. Am stärksten gestiegen ist der Median seit 2016 in Uellendahl_Katernberg (+55 %), gefolgt von Cronenberg und Heckinghausen. In der Karte oben sehen Sie jede Zone einzeln.

StadtteilZonenSpanne 2026Median1.1.2022
Grundsteuer
seit 2021seit 2016Mehrfamilienhaus
Uellendahl_Katernberg65195–490 €/m²380 €/m²350 €/m²+15 %+55 %270 €/m²
Barmen55205–510 €/m²340 €/m²320 €/m²+13 %+48 %225 €/m²
Elberfeld32225–480 €/m²340 €/m²320 €/m²+13 %+48 %290 €/m²
Elberfeld West25230–490 €/m²340 €/m²320 €/m²+13 %+46 %255 €/m²
Cronenberg76195–400 €/m²320 €/m²300 €/m²+14 %+49 %280 €/m²
Heckinghausen13235–480 €/m²320 €/m²300 €/m²+14 %+49 %225 €/m²
Ronsdorf59185–440 €/m²320 €/m²300 €/m²+14 %+49 %270 €/m²
Vohwinkel46195–400 €/m²272 €/m²268 €/m²+9,0 %+40 %262 €/m²
Langerfeld-Beyenburg51200–410 €/m²265 €/m²260 €/m²+9,3 %+40 %215 €/m²
Oberbarmen54180–410 €/m²260 €/m²260 €/m²+6,1 %+33 %215 €/m²

Entwicklung der Bodenrichtwerte in Wuppertal seit 2011

2011 lag der mittlere Bodenrichtwert für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 210 €/m², zum 1. Januar 2026 bei 320 €/m² (+52 %). 2026 ist zugleich der Höchststand der Reihe. Mit dem Jahresregler über der Karte sehen Sie, wie sich jede Zone verändert hat.

Ein- und ZweifamilienhäuserMehrfamilienhäuser
025020112013201520172019202120232026320 €/m²255 €/m²
Je Jahr der Median aller Zonen, Stichtag 1. Januar. Quelle: BORIS-NRW.
JahrEin-/Zweifamilienhauszum VorjahrMehrfamilienhaus
2026320 €/m²+3,2 %255 €/m²
2025310 €/m²+3,3 %255 €/m²
2024300 €/m²±0,0 %255 €/m²
2023300 €/m²±0,0 %265 €/m²
2022300 €/m²+7,1 %265 €/m²
2021280 €/m²+3,7 %230 €/m²
2020270 €/m²+5,9 %220 €/m²
2019255 €/m²+6,2 %220 €/m²
2018240 €/m²+4,3 %210 €/m²
2017230 €/m²+7,0 %210 €/m²
2016215 €/m²+2,4 %200 €/m²
2015210 €/m²±0,0 %200 €/m²
2014210 €/m²±0,0 %200 €/m²
2013210 €/m²±0,0 %200 €/m²
2012210 €/m²±0,0 %200 €/m²
2011210 €/m²–200 €/m²

Vom Bodenrichtwert zum Wert Ihres Grundstücks

Ein Bodenrichtwert ist ein Durchschnitt je Quadratmeter für ein typisches, unbebautes Grundstück der Zone. Für Ihr Grundstück ist er nur ein Teil der Antwort: Fläche, Zuschnitt und Ausnutzung weichen vom Richtwertgrundstück ab, und das Gebäude ist im Bodenrichtwert gar nicht enthalten. Bei einem bebauten Grundstück macht das Haus oft den größeren Teil des Werts aus.

Was Sie zu Ihrer Adresse bekommen:

  • Flurstück und amtliche Flächeaus dem Liegenschaftskataster, daraus der Bodenwert Ihres Grundstücks
  • Bodenrichtwert Ihrer Zonemit Stichtag, Nutzungsart und Abweichungen vom Richtwertgrundstück
  • GebäudeBaujahr, Grundfläche und geschätzte Wohnfläche
  • Wertschätzungfür Boden und Haus zusammen, nach anerkannten Verfahren
  • Lage und RisikenLärm, Hochwassergefahr und Infrastruktur
  • Zuständiges Grundbuchamtfalls Sie einen Grundbuchauszug brauchen

Welcher Bodenrichtwert zählt in Wuppertal für die Grundsteuer?

Für die Grundsteuer zählt nicht der aktuelle Bodenrichtwert, sondern der zum 1. Januar 2022. Für Ein- und Zweifamilienhäuser lag er in Wuppertal im Mittel bei 300 €/m², zum 1. Januar 2026 bei 320 €/m². Nordrhein-Westfalen rechnet nach dem Bundesmodell: Der Bodenwert ist ein Baustein des Grundsteuerwerts, den das Finanzamt feststellt.

  1. 1
    Bodenrichtwert 1.1.2022in Wuppertal im Mittel 300 €/m² für Ein- und Zweifamilienhäuser
  2. 2
    BodenwertFläche × Bodenrichtwert; bei Ein- und Zweifamilienhäusern nach Grundstücksgröße umgerechnet
  3. 3
    GrundsteuerwertFinanzamt: Bodenwert plus typisierte Miete und Gebäudealter, mindestens 75 % des Bodenwerts
  4. 4
    GrundsteuerGrundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz (Hebesatz der Stadt Wuppertal)
Der Weg vom Bodenrichtwert zur Grundsteuer im Bundesmodell.

Stadtteil für Stadtteil finden Sie den Stand vom 1. Januar 2022 in der Tabelle oben, Zone für Zone in der Karte: Den Bodenrichtwert und die Fläche zu Ihrem Flurstück zeigt das amtliche Portal Grundsteuer-Geodaten NRW (grundsteuer-geodaten.nrw.de).

Bescheid zu hoch?

Gegen den Bodenrichtwert gibt es kein Rechtsmittel, er ist kein Verwaltungsakt. Prüfen lässt sich der Grundsteuerwertbescheid: Einspruch ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe möglich. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 12. November 2025 gelten die Werte der Gutachterausschüsse grundsätzlich; wer widerspricht, muss konkrete Fehler belegen, zum Beispiel eine falsche Fläche oder Zone.

Geerbt oder geschenkt: welcher Bodenrichtwert gilt?

Erbt oder verschenkt jemand ein Grundstück, bewertet das Finanzamt es zum Todestag bzw. zum Tag der Schenkung. Angesetzt wird der Bodenrichtwert, den der Gutachterausschuss zuletzt vor diesem Tag ermitteln musste. In Wuppertal gibt es jedes Jahr neue Werte zum 1. Januar; es gilt also der Stand vom Jahresanfang des Erbfalls oder der Schenkung. Die Jahrestabelle oben reicht bis 2011 zurück.

Unbebaute Grundstücke bewertet das Finanzamt mit Fläche mal Bodenrichtwert, bebaute zusätzlich mit dem Gebäude im Vergleichs-, Ertrags- oder Sachwertverfahren. Ein niedrigerer tatsächlicher Wert lässt sich per Gutachten belegen (§ 198 Bewertungsgesetz). Steuer fällt erst über den Freibeträgen an, für Kinder zum Beispiel 400.000 €.

Wert des geerbten Hauses prüfen

Abschreibung und Erbbauzins

Bodenanteil für die AfA

Wer vermietet, schreibt nur das Gebäude ab, nicht den Boden. Wie viel vom Kaufpreis auf den Boden entfällt, ermittelt das Finanzamt oft mit der Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums; den Bodenwert setzt sie mit dem Bodenrichtwert im Kaufjahr an, bei einer Eigentumswohnung anteilig. Eine Aufteilung im Kaufvertrag erkennt das Finanzamt an, solange sie die realen Werte nicht grundsätzlich verfehlt (Bundesfinanzhof, IX R 26/19).

Erbbauzins berechnen

Beim Erbbaurecht zahlt der Hausbesitzer dem Grundstückseigentümer einen Erbbauzins, meist einen festen Prozentsatz des Bodenwerts im Jahr. Welcher Satz üblich ist, steht im Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses. Mehr dazu im Lexikon unter Erbbaurecht.

Bodenwert: 500 m² × 320 €/m²160.000 €
× Erbbauzinssatz (Beispiel)3 %
Erbbauzins pro Jahr≈ 4.800 €
Beispielrechnung mit dem Median; der vereinbarte Satz steht im Erbbaurechtsvertrag.

So berechnen Sie den Bodenwert in Wuppertal

Multiplizieren Sie die Fläche Ihres Grundstücks mit dem Bodenrichtwert seiner Zone. Bei Abweichungen vom Richtwertgrundstück, zum Beispiel bei Geschossflächenzahl, Grundstückstiefe oder Erschließung, rechnen Gutachter mit Umrechnungskoeffizienten weiter. Mehr dazu im Lexikon unter Bodenrichtwert und Verkehrswert.

Grundstücksfläche500 m²
× Bodenrichtwert (Median)320 €/m²
Bodenwert≈ 160.000 €
Beispielrechnung mit dem Median; Ihr Grundstück liegt in einer bestimmten Zone.

Quelle und Methode

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Wuppertal ermittelt die Bodenrichtwerte nach § 196 Baugesetzbuch aus den tatsächlich gezahlten Kaufpreisen, jährlich zum Stichtag 1. Januar. Die Daten auf dieser Seite stammen aus BORIS-NRW (Lizenz DL-DE/Zero 2.0).

Wie die Karte entsteht: Eingefärbt sind sämtliche Richtwertzonen, neben Wohnbauland auch Gewerbe, Landwirtschaft, Forst, Außenbereich und sonstige Flächen, mit einer gemeinsamen Farbskala. Liegt eine Zone für Mehrfamilienhäuser unter einer für Ein- und Zweifamilienhäuser, zählt für die Farbe der Wert der Ein- und Zweifamilienhäuser; im Tooltip stehen alle Werte. Vereinfacht sind die Flächen auf etwa 3 m, Acker, Wald und Gewerbe auf etwa 8 m. Frühere Jahre zeigen den damaligen Wert an einem Punkt der heutigen Zone. Graue Flächen bedeuten, dass für diesen Jahrgang kein Wert veröffentlicht ist, was bei Gewerbe, Acker, Wald und sonstigen Flächen in frühen Jahren vorkommt. Mittelwerte: Median der Zonen. Umriss der Stadt: © GeoBasis-DE / BKG (VG250), dl-de/by-2-0.

Fragen und Antworten zu Bodenrichtwerten in Wuppertal

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Wuppertal 2026?

Zum Stichtag 1. Januar 2026 liegt der Bodenrichtwert für Bauland mit Ein- und Zweifamilienhäusern in Wuppertal im Mittel bei 320 €/m² (Median von 476 Richtwertzonen). Die Spanne reicht von 180 bis 510 €/m². Für Mehrfamilienhäuser liegt er bei 255 €/m².

Wo ist der Bodenrichtwert in Wuppertal am höchsten?

Ganz oben stehen Uellendahl_Katernberg (380 €/m²), Barmen (340 €/m²), Elberfeld (340 €/m²) (Median der Richtwertzonen).

Wo ist Bauland in Wuppertal am günstigsten?

Die niedrigsten Bodenrichtwerte haben Oberbarmen (260 €/m²), Langerfeld-Beyenburg (265 €/m²), Vohwinkel (272 €/m²).

Wie haben sich die Bodenrichtwerte in Wuppertal entwickelt?

Der Median lag 2016 bei 215 €/m² und heute bei 320 €/m², das sind +49 %.

In welchen Stadtteilen von Wuppertal sind die Bodenrichtwerte am stärksten gestiegen?

Die größten Zuwächse seit 2016 zeigen Uellendahl_Katernberg (+55 %), Cronenberg (+49 %), Heckinghausen (+49 %); stadtweit beträgt das Plus +49 %.

Welchen Bodenrichtwert nimmt das Finanzamt in Wuppertal für die Grundsteuer?

Maßgeblich ist der Stichtag 1. Januar 2022: im Mittel 300 €/m² für Ein- und Zweifamilienhäuser, während der aktuelle Wert 320 €/m² beträgt. Aus dem Bodenwert und weiteren Angaben stellt das Finanzamt den Grundsteuerwert fest, auf den Steuermesszahl und Hebesatz angewendet werden.

Mehr zur Grundsteuer
Welcher Stichtag zählt bei Erbschaft oder Schenkung?

Der Bodenrichtwert, den der Gutachterausschuss zuletzt vor dem Todestag bzw. dem Tag der Schenkung ermitteln musste. Ist der tatsächliche Wert niedriger, lässt er sich mit einem Gutachten nachweisen (§ 198 Bewertungsgesetz).

Mehr zu Erbschaft und Schenkung
Gibt es alte Bodenrichtwerte für Wuppertal?

Die Werte seit 2011 zeigen Jahrestabelle und Karte auf dieser Seite; amtlich bietet BORIS-NRW die früheren Jahrgänge an.

Was tun bei einem zu hohen Bodenrichtwert?

Direkt nichts: Bodenrichtwerte sind keine Verwaltungsakte. Bei der Grundsteuer ist der Einspruch gegen den Grundsteuerwertbescheid binnen eines Monats der Weg, nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs aber nur mit belegten Fehlern; bei Erbschaft und Schenkung ein Gutachten über den niedrigeren Wert.

Wie finde ich den Bodenrichtwert für mein Grundstück?

Geben Sie oben Ihre Adresse ein: GrundbuchPlus zeigt Ihr Flurstück mit amtlicher Fläche und dem Bodenrichtwert Ihrer Zone. Die amtliche Auskunft gibt es kostenfrei im Portal BORIS-NRW.

Zur Adress-Suche
Entspricht der Bodenrichtwert dem Wert meines Grundstücks?

Nein, er ist ein Richtwert für ein typisches, unbebautes Grundstück der Zone. Ihr Grundstück kann größer, schmaler oder dichter bebaubar sein, und das Haus kommt noch hinzu.

Wer ermittelt die Bodenrichtwerte in Wuppertal und wann?

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Wuppertal ermittelt sie nach § 196 Baugesetzbuch jährlich zum Stichtag 1. Januar. Veröffentlicht werden sie in BORIS-NRW.

Hinweis: Bodenrichtwerte sind keine Verkehrswerte und ersetzen kein Wertgutachten. Verbindlich ist allein die Auskunft des Gutachterausschusses. Datenstand 26.10.2026.